• Vernissage am 25. April 26 ab 16 Uhr

    Wie viel Analyse verträgt das Persönliche, ohne seine Zärtlichkeit und Rohheit zu verlieren? Wo liegt die Grenze zwischen Selbstzeugnis und gesellschaftlicher Deutung? Bei Anna Gohmert stehen soziale Gerechtigkeit, familiäre Verflechtungen, Gesundheit und Generationskonflikte im Fokus. Das Spannungsfeld zwischen Selbstwirksamkeit und Ohnmacht, jene Momente, in denen individuelles Handeln möglich scheint aber an strukturelle Grenzen stößt beschäftig Gohmert und wird autofiktiv von ihr verarbeitet. Persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Analyse werden miteinander verbunden. Ausgehend von Gesprächen recherchiert sie in konkreten Lebensrealitäten. Sie hört zu, fragt nach, vertieft Kontexte und verbindet die gewonnenen Perspektiven mit eigenen Erfahrungen, Gedanken und Fragestellungen.

    How much analysis can the personal tolerate without losing its tenderness and rawness? Where is the boundary between self-testimony and social interpretation? Anna Gohmert focusses on social justice, familial entanglements, health and generational conflicts. The tension between self-efficacy and powerlessness, those moments in which individual action seems possible but comes up against structural limits, preoccupies Gohmert and is processed by her autofiction. Personal experience and social analysis are combined. Based on conversations, she researches concrete realities of life. She listens, enquires, explores contexts in depth and combines the perspectives gained with her own experiences, thoughts and questions.

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  • 19 Uhr

    Heft 6 //  Schaum

    „Im mythologischen Kosmos ist die Vorstellung überliefert, dass ein Titan dem Himmel den Penis abschnitt, weil die Erde es so wollte. Der Penis fiel ins Meer und das Gemisch aus Meerwasser, Blut und Sperma schäumte auf. Aus dem Schaum entstand die griechische Göttin der Liebe. Aphrodite, die Schaumgeborene. Auf ihr Zutun, so heißt es, entbrannten zehn Jahre Krieg.“

    Einmal im Monat öffnet Martina Schneider den Gartensalon und lädt zum gemeinsamen Lesen aus der grünen Reihe des SUKULTUR Verlags ein. Die grüne Reihe versammelt Texte des Gartens. Texte über den, aus dem, durch den und für den Garten. Sie widmet sich praktischen Tipps und theoretischen Überlegungen ebenso wie betrachtender Begeisterung, wütender Analyse, peinlicher Erkenntnis, betrübtem Befund und dem schlichten Erlebnis von Schönheit. Dabei stellt die Reihe große Fragen: Wie passiert der Garten – und wo? Die grüne Reihe erscheint seit Ende 2021 im SUKULTUR Verlag, herausgegeben von Tobias Roth, illustriert von Petrus Akkordeon und lektoriert von Moritz Müller-Schwefe.

    Issue 6 // foam

    “In the mythological cosmos, the idea has been handed down that a Titan cut off the sky’s penis because the Earth willed it so. The penis fell into the sea, and the mixture of seawater, blood, and semen foamed up. From the foam arose the Greek goddess of love. Aphrodite, the foam-born one. Because of her involvement, it is said, a ten-year war broke out.”

    Once a month, Martina Schneider opens the garden salon and invites to read together from the Green Series of the SUKULTUR Verlag. The Green Series gathers texts about the garden. Texts about, from, through and for the garden. It addresses practical tips and theoretical reflections as well as contemplative enthusiasm, furious analysis, embarrassing realisations, somber findings and the simple experience of beauty. The series poses big questions: How does the garden happen—and where? The Green Series has been published by SUKULTUR Verlag since the end of 2021, edited by Tobias Roth, illustrated by Petrus Akkordeon and proofread by Moritz Müller-Schwefe.

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  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Sanft schiebt sich der Gesang des Geschwisterduos Max & Laura Braun ins Ohr. Bleibt hängen. Ein Hauch Melancholie. Dazu diese lässige, trockene Eleganz. Max und Laura spielen Folk. Chamber Pop. Sie lassen Lücken. Nehmen Tempo raus. Ihr Sound ist karg. Leise. Mit Nachdruck. Schön.

    The vocals of the sibling duo Max & Laura Braun creep gently into your ear. They linger. A touch of melancholy. And that casual, understated elegance. Max and Laura play folk. Chamber pop. They leave gaps. Slow down the tempo. Their sound is sparse. Quiet. Emphasised. Beautiful.

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  • 16 Uhr

    Mehr Informationen kommen bald.

  • Vernissage am 03. Juni 2026

    Im Zentrum der gemeinsamen künstlerischen Praxis von Sara Hernández und David Tobón steht das Alltägliche. Zeichnung bildet den Ausgangspunkt ihrer Arbeit und erweitert sich in Skulptur und Installation. In den Übergängen zwischen den Medien untersuchen sie die Möglichkeiten und Grenzen traditioneller wie zeitgenössischer Techniken. Ihre Arbeiten entstehen als offene Systeme, in denen Materialien, Objekte und Ideen miteinander in Beziehung treten. Alltägliche Dinge werden zu Auslösern von Assoziationen und Verschiebungen der Wahrnehmung. Dabei verhandeln Hernández und Tobón Fragen von Empathie, ökologischen Verflechtungen sowie den Bedingungen, unter denen Raum und Zeit erfahren werden.

    At the centre of the collaborative practice of Sara Hernández and David Tobón is the everyday. Drawing forms the starting point of their work and extends into sculpture and installation. Moving between these media, they explore the possibilities and limits of both traditional and contemporary techniques. Their works develop as open systems in which materials, objects and ideas are brought into relation with one another. Everyday things act as triggers for associations and shifts in perception. In doing so, Hernández and Tobón engage with questions of empathy, ecological entanglements, and the conditions through which space and time are experienced.

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    INSTAGRAM DAVID

  • 19 Uhr

    Heft 6 //  Blume Deutsch Deutsch Blume

    „Wo der Mensch Hand anlegt, hinterlässt er nicht nur Fingerabdruck und Hautschuppe, sondern auch Benennung. Das ist auch im Garten so. Jede Pflanze, jede Bodenbeschaffenheit, jedes Werkzeug und jedes Wetter hat mindestens einen Namen. Was einen Namen hat, dient sogleich der Kommunikation: Wo der Mensch Hand anlegt, will er immer anderen Menschen etwas mitteilen.“ Einmal im Monat öffnet Martina Schneider den Gartensalon und lädt zum gemeinsamen Lesen aus der grünen Reihe des SUKULTUR Verlags ein. Die grüne Reihe versammelt Texte des Gartens. Texte über den, aus dem, durch den und für den Garten. Sie widmet sich praktischen Tipps und theoretischen Überlegungen ebenso wie betrachtender Begeisterung, wütender Analyse, peinlicher Erkenntnis, betrübtem Befund und dem schlichten Erlebnis von Schönheit. Dabei stellt die Reihe große Fragen: Wie passiert der Garten – und wo? Die grüne Reihe erscheint seit Ende 2021 im SUKULTUR Verlag, herausgegeben von Tobias Roth, illustriert von Petrus Akkordeon und lektoriert von Moritz Müller-Schwefe.

    Issue 6 // flower german german flower

    “Where humans put their hands leave not only fingerprints and skin flakes, but also naming. That is also the case in the garden. Every plant, every soil condition, every tool and every weather has at least one name. What has a name immediately serves communication: where humans put their hands, they always want to communicate something to other humans.” Once a month Martina Schneider opens the Garden Salon and invites people to read together from the green series of SUKULTUR Verlag. The green series brings together texts of the garden. Texts about, from, through and for the garden. It is dedicated to practical tips and theoretical reflections as well as contemplative enthusiasm, angry analysis, embarrassing insight, mournful findings and the simple experience of beauty. In doing so, the series poses big questions: How does the garden happen – and where? The green series has been published since the end of 2021 by SUKULTUR Verlag, edited by Tobias Roth, illustrated by Petrus Akkordeon and edited by Moritz Müller-Schwefe.

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  • 12 bis 18 Uhr

    Alles kalter Kaffee? Genau. Heute servieren wir Kaffee eisgekühlt, erfrischend und überraschend vielseitig. Affogato, Cold Brew, Brasilena, Frappé, Café con Hielo oder Cà Phê Sữa Đá. Rund um den Globus haben Menschen ihre ganz eigenen Wege gefunden Kaffee kalt zu genießen. Schaut vorbei, bringt Freunde mit und probiert euch durch.

    Just cold coffee? Exactly. Today we're serving coffee ice-cold, refreshing and surprisingly versatile. Affogato, Cold Brew, Brasilena, Frappé, Café con Hielo or Cà Phê Sữa Đá. All around the world, people have found their own unique ways to enjoy coffee cold. Stop by, bring some friends along and taste your way through.

  • 16 Uhr

    Gespräch über Orchideen

    Kaum eine Pflanze bewegt sich so souverän zwischen Mythos, Verführung und botanischer Perfektion wie die Orchidee. Mit mehr als 25.000 Arten zählt sie zu den vielfältigsten Pflanzenfamilien der Erde und hat nahezu jeden Lebensraum erobert. Im Europa des 19. Jahrhunderts entfachte sie eine regelrechte Obsession: Für seltene Exemplare wurden Vermögen ausgegeben, botanische Expeditionen führten in ferne Kontinente und ihre extravaganten Blüten inspirierten zu immer neuen künstlerischen Darstellungen. Die Orchidee avancierte zur Ikone des Exotischen, ein Symbol für Schönheit, Luxus und die geheimnisvolle Kraft der Natur. Doch die faszinierende Welt der Orchideen beginnt nicht erst in den Tropen. Auch im Remstal entfaltet sich eine erstaunliche Vielfalt heimischer Arten. Namen wie Frauenschuh, Knabenkraut, Ragwurz oder Waldvögelein stehen für Pflanzen von verblüffender Raffinesse und oft spektakulären Überlebensstrategien. Harald Maier vom NABU Weinstadt öffnet den Blick auf diese Kostbarkeiten. Er stellt ihre faszinierenden Lebensräume vor, erzählt von ihren raffinierten Anpassungen und beleuchtet die Herausforderungen ihres Schutzes. Wer genauer hinsieht, entdeckt eine Pflanzenwelt von erstaunlicher Vielfalt direkt vor unserer Haustür.

    Few plants move so effortlessly between myth, seduction, and botanical perfection as the orchid. With more than 25,000 species, it is one of the most diverse plant families on Earth and has conquered nearly every habitat. In 19th-century Europe, orchids sparked a true obsession: fortunes were spent on rare specimens, botanical expeditions ventured into distant lands and their extravagant blossoms inspired ever new artistic interpretations. The orchid became an icon of the exotic, a symbol of beauty, luxury, and the mysterious power of nature. Yet the fascinating world of orchids does not begin only in the tropics. The Rems Valley, too, is home to a remarkable diversity of native species. Names such as Lady’s Slipper, Marsh Orchid, Bee Orchid, and Helleborine represent plants of astonishing sophistication and often spectacular survival strategies. Harald Maier of NABU Weinstadt opens a window into these botanical treasures. He introduces their fascinating habitats, explores their remarkable adaptations, and discusses the challenges of protecting them. Those who take a closer look will discover a plant world of extraordinary diversity right on our doorstep.

    NABU WEINSTADT

  • Wir machen Urlaub.

    Manchmal muss man raus. Raus aus dem Alltag und hinein in alles, was man nicht geplant hat. Zwei Wochen ohne LIMBO gehen schnell vorbei. Bis dahin können wir dir zwar weder Espresso noch Spritz servieren, aber wir können Grüße schicken. Wenn du eine Postkarte aus unseren Ferien bekommen möchtest, schreib uns einfach deine Adresse.

    We’re on holiday.

    Sometimes you just have to get away. Away from everyday life and into everything you didn’t plan for. Two weeks without LIMBO pass quickly. Until then, we can’t serve you an espresso or a spritz, but we can send greetings. If you’d like to receive a postcard from our holidays, just send us your address.

  • 18 bis 22 Uhr

    Nach dem Brenner. Die erste Ausfahrt zum Autogrill. Jetzt beginnt der Urlaub. Ein Campari Soda an der Theke, ein Panino in der Hand, dazu Musik von DJ Kinimoto. Für alle, die eigentlich gehen wollten. Und dann doch noch bleiben.

    After the Brenner Pass. The first Autogrill exit. Now the holiday begins. A Campari Soda at the bar, a panino in hand, with DJ Kinimoto providing the soundtrack. For those who were already on their way home. And then chose to stay a little longer.

  • 18 bis 22 Uhr

    Bis in die 1990er-Jahre gehörten sie fest zum Alltag vieler Reisender: die Bahnhofslichtspielhäuser. Direkt im Bahnhof oder in unmittelbarer Nähe gelegen boten sie ein besonderes Kinoformat, ein 50-minütiges Filmprogramm, das sich in Endlosschleife wiederholte. Ob für Wartende, Durchreisende oder Stammgäste: Man konnte jederzeit eintreten und sich die Wartezeit mit News, Kurzfilmen und Trickfilm verkürzen. Bei „Bite-Size Films“ laden wir wieder ein zu einer Reise in diese fast vergessene Kinokultur zwischen Ankunft und Abfahrt.

  • ab 12 Uhr, Tacos solange der Vorrat hält

    Bingo wird oft unterschätzt. Wer es als bloße Zahlenlotterie betrachtet hat seine eigentliche Qualität übersehen: Es ist ein gemeinsames Warteerlebnis, das sich Runde für Runde neu erfindet. Die Spannung liegt nicht im Gewinn, sie liegt in dem Moment kurz davor. In dem Atemzug, wenn noch eine einzige Zahl fehlt und alle im Raum es wissen. ¡Atención, atención! La suerte está en el bombo.

    Dazu gibt es 1A Tacos von Attaco. Der Taco verlangt keine Etikette, keine Besteckkunde, kein Zögern. Man wählt, man greift zu, man isst und wenn man Glück hat tropft etwas auf das T-Shirt. Der Beweis, dass man alles richtig gemacht hat. Der letzte Ferientag verdient kein abruptes Ende. Was nach Tacos und Bingo bleibt: die Gewissheit, dass dieser Sommer noch einen Moment länger dauern darf.

    Bingo is often underestimated. Anyone who sees it as nothing more than a game of numbers has missed its true quality: it is a shared experience of anticipation, reinventing itself with every round. The excitement does not lie in winning; it lies in the moment just before. In that breathless instant when only one number is missing and everyone in the room knows it. ¡Atención, atención! La suerte está en el bombo.

    And alongside it: first-class tacos from Attaco. The taco asks for no etiquette, no knowledge of cutlery, no hesitation. You choose one, you grab, you eat and if you're lucky, something drips onto your shirt. Proof that you're doing it right. The last day of the holidays deserves no abrupt ending. What remains after tacos and bingo is the feeling that this summer can last just a little longer.

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  • 19 Uhr

    Heft 7 // Gertrude Jekyll: Der graue Garten

    „Es geht Jekyll um malerische, atmosphärische Handhabe der Pflanzen und Farben, der Farben als Pflanzen, wolkige, natürlicher Gliederung nachempfundene Pflanzungen, die aus ihren symmetrischen Rabatten und Hecken schwappen und schäumen, alle Spuren von Winkeln und Stützen überspielen, und in Tönungen und Schattierungen von wärmer nach kühler und zurück sich verändern, mit der kreisenden Farbenlehre Eugène Chevreuls, mit den Farbenwirbeln William Turners.“

    Einmal im Monat öffnet Martina Schneider den Gartensalon und lädt zum gemeinsamen Lesen aus der grünen Reihe des SUKULTUR Verlags ein. Die grüne Reihe versammelt Texte des Gartens. Texte über den, aus dem, durch den und für den Garten. Sie widmet sich praktischen Tipps und theoretischen Überlegungen ebenso wie betrachtender Begeisterung, wütender Analyse, peinlicher Erkenntnis, betrübtem Befund und dem schlichten Erlebnis von Schönheit. Dabei stellt die Reihe große Fragen: Wie passiert der Garten – und wo? Die grüne Reihe erscheint seit Ende 2021 im SUKULTUR Verlag, herausgegeben von Tobias Roth, illustriert von Petrus Akkordeon und lektoriert von Moritz Müller-Schwefe.

    Issue 7 // Gertrude Jekyll: The Grey Garden

    “It is about Jekyll’s pictorial, atmospheric handling of plants and colors, of colors as plants, cloudlike plantings modeled on natural structures, which spill and foam out of their symmetrical beds and hedges, overriding all traces of angles and supports, and changing in tones and shades from warmer to cooler and back again, with the circling color theory of Eugène Chevreul, with the color whirlpools of William Turner.”

    Once a month Martina Schneider opens the garden salon and invites people to read together from the green series of SUKULTUR Verlag. The green series collects texts of the garden. Texts about the garden, from the garden, through the garden, and for the garden. It is dedicated to practical tips and theoretical reflections as well as contemplative enthusiasm, angry analysis, embarrassing insight, sorrowful findings, and the simple experience of beauty. In doing so, the series poses big questions: How does the garden happen – and where? The green series has been published since the end of 2021 by SUKULTUR Verlag, edited by Tobias Roth, illustrated by Petrus Akkordeon, and copy-edited by Moritz Müller-Schwefe.

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  • 18:00 Uhr

    Im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Weinstadt.

    Wie verändert sich künstlerisches Arbeiten, wenn es zwischen unterschiedlichen Orten, Sprachen und kulturellen Erfahrungen entsteht? Welche Spuren hinterlassen Herkunft, Alltag und Umgebung in einem Werk und wie verändert der Austausch über geografische Grenzen hinweg den kreativen Prozess? Im Gespräch mit dem Künstlerduo Sara Hernández und David Tobón geht Sophie Bergemann diesen Fragen nach. Im Mittelpunkt steht eine gemeinsame Praxis zwischen Zeichnung, Skulptur und Installation, die von Beobachtung, Material und Dialog geprägt ist. Die Zusammenarbeit von Hernández und Tobón begann mit einem Buchprojekt über ihre Heimatstadt Medellín in Kolumbien. Heute leben und arbeiten Hernández in Stuttgart und Tobón in Brüssel. Aus der Distanz entwickeln sie ihre Arbeiten gemeinsam weiter und eröffnen dabei neue Perspektiven auf transkulturelle künstlerische Prozesse.

    As part of the Intercultural Weeks in Weinstadt.

    How does artistic practice change when it unfolds across different places, languages and cultural contexts? What traces do origin, everyday life and environment leave in a work, and how does exchange across geographical borders shape the creative process? In a conversation with the artist duo Sara Hernández and David Tobón, Sophie Bergemann explores these questions. The focus is on a shared practice between drawing, sculpture and installation, shaped by observation, material and dialogue. Their collaboration began with a book project on their hometown of Medellín in Colombia. Today, Hernández lives and works in Stuttgart and Tobón in Brussels. Working from a distance, they continue to develop their practice together, opening up new perspectives on transcultural artistic processes.

  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Lieder aus politischen Kämpfen und sozialen Bewegungen begleiten Menschen seit jeher in ihrem Streben nach Freiheit und Veränderung. Sie geben Hoffnung, stiften Gemeinschaft und werden zu klangvollen Symbolen des Widerstands. Oft greifen sie auf bekannte Melodien zurück, die mit neuen Texten versehen werden. Wenn offene Worte gefährlich sind, entstehen dabei Bilder und versteckte Bedeutungen. Doch was bleibt, wenn die Sprache verschwindet? Wenn Worte verstummen und nur die Melodie weiterträgt, was einst gesagt werden musste? Die Instrumentalversionen politischer Lieder von Jo Ambros, Johann Polzer und Dieter Fischer widmen sich dieser Frage. Mit ihren Interpretationen bekannter und weniger bekannter Revolutionslieder stellen sie das Verbindende in den Mittelpunkt: die Musik selbst. Ohne sprachliche Grenzen entfalten die Melodien ihre unmittelbare Kraft und machen hörbar, was Gemeinschaft im Innersten ausmacht.

    Songs from political struggles and social movements have always accompanied people in their pursuit of freedom and change. They can offer hope, foster communities and become resonant symbols of resistance. Often, they draw on familiar melodies set to new lyrics. When speaking openly is dangerous, images and hidden meanings emerge. But what remains when language disappears? When words fall silent and only the melody carries on what once needed to be said? The instrumental versions of international political songs by Jo Ambros, Johann Polzer and Dieter Fischer address precisely this question. With their interpretations of well-known and lesser-known revolutionary songs, they focus on what unites us: the music itself. Free from linguistic constraints, the melodies unfold their immediate power and make audible what community truly is.

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  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Craig Bjerring alias Oldseed mag Fonzies und ist Kanadier. Für uns schon Grund genug ihn einzuladen. Dass er in Kassel lebt und man sich über Waschbären unterhalten kann ein weiterer. Seine Musik, die sich zwischen Folk und Country bewegt, erzählt von Tod und Einsamkeit, vom Leben. Mit Zartheit. Es wird gemunkelt, Oldseeds Lieder könnten Leben retten. Musik, die behaglich ist, aber auch flüstert: Du wirst nicht immer leben.

    Craig Bjerring, aka Oldseed, likes Fonzies and is Canadian. That alone was reason enough for us to invite him. The fact that he lives in Kassel and we can talk about raccoons is another. His music, which moves between folk and country, speaks tenderly of death and loneliness, of life. With tenderness. Rumor has it that Oldseed's songs could save lives. His music is comforting, but also whispers: You won't live forever.

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  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Stephen Burch ist ein englischer Songwriter. Nach seinem Kunststudium in Westengland zog er auf den abgelegenen Bauernhof seiner Familie in Irland. Während seine großformatigen Ölgemälde trockneten, begann er, mit Akustikgitarre, dem Familienklavier, Scheunentoren, Besen und Ketten Musik zu machen. So entstanden lange, erzählerische Songs über die Grafschaft Cork, endlose Zugfahrten und Beziehungen zu Menschen in der Ferne. Heute lebt Burch in Baach und startet seine Tourneen durch Europa an der S-Bahn-Haltestelle in Beutelsbach. Über 30 Alben hat er auf seinem DIY-Label Woodland Recordings veröffentlicht, und seine Songs wurden von Künstler:innen wie Liz Green, Fee Reega und Thirty Pounds of Bone gecovert. Burch mag Räume mit Echo, Zugfahrten und Straßenbahnen. Das klingt nach einem Match.

    Stephen Burch is an English songwriter. After studying art in western England, he moved to his family‘s remote farm in Ireland. While his large-scale oil paintings dried, he began making music with an acoustic guitar, the family piano, barn doors, brooms, and chains. This led to long, narrative songs about County Cork, endless train journeys, and relationships with people far away. Today, Burch lives in Baach and started his European tours at the S-Bahn station in Beutelsbach. He has released over 30 albums on his DIY label Woodland Recordings and his songs have been covered by artists such as Liz Green, Fee Reega and Thirty Pounds of Bone. Burch enjoys echoey rooms, train rides and trams. That sounds like a match.

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