• Im Rahmen der Weinstadt Jazztagen

    täglich von 16 bis 18 Uhr und während der regulären Öffnungszeiten (Fr 16-22, Sa 10-22, So 10-18)

    Ausstellung in Zusammenarbeit mit Rainer Rupp von Second Hand Records, Stuttgart

    Seit den Anfängen des modernen Jazz spiegeln Plattencover den Geist ihrer Zeit wider: experimentell, elegant, rebellisch. Die Ausstellung „Die Kunst des Jazz-Plattencovers“ führt durch die visuelle Jazzgeschichte, von Designs der 1950er bis zu zeitgenössischen Interpretationen. Der Stuttgarter Plattenexperte Rainer Rupp von Second Hand Records zeigt rare und ikonische Jazz-Cover aus seiner Sammlung. Die Auswahl verdeutlicht wie eng Grafikdesign und Musikgeschichte miteinander verwoben sind und wie das Plattencover zur Bühne für Kreativität und kulturellen Ausdruck wurde. So wird aus jedem Cover mehr als nur Verpackung: ein Stück Kulturgeschichte, ein visueller Soundtrack des Jazz. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Musik mit den Augen zu hören und das Auge mit dem Ohr zu schulen.

    Since the beginnings of modern jazz record covers have reflected the spirit of their time: experimental, elegant and rebellious. The exhibition "The Art of the Jazz Record Cover" takes visitors on a journey through the visual history of jazz: from designs of the 1950’s through to contemporary interpretations. We’ve invited Stuttgart-based record expert Rainer Rupp of Second Hand Records to present rare and iconic jazz covers from his personal collection. The selection illustrates how closely graphic design and music history are intertwined and how the record cover became a stage for creativity and cultural expression. Each sleeve becomes more than just packaging: a piece of cultural history, a visual soundtrack to the music within. The exhibition invites visitors to hear this music with their eyes and to focus their eyes with their ears.

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  • Montags bis Freitags 11 bis 16 Uhr

    Die Waiblinger Kreiszeitung ist zu Gast im LIMBO und berichtet direkt aus der Pop Up Redaktion.

    Wir machen solange als Redaktion-Cafe weiter und verändern unsere Öffnungszeiten.

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  • Gespräch

    Mittwoch, 18.03.26, 18:30 Uhr

    Zum Auftakt der vierwöchigen Pop-Up-Redaktion der Waiblinger Kreiszeitung lädt das LIMBO-Team zu einer offenen Gesprächsrunde ein. Bernd Klopfer (Redakteur der Waiblinger Kreiszeitung) und die Künstlerin Sophie Bergemann sprechen darüber, warum eine Redaktion für vier Wochen den festen Schreibtisch verlässt und was lokaler Journalismus heute aushalten, leisten und manchmal auch erklären muss. Wie werden aus Beobachtungen Themen? Was passiert wirklich in einer Redaktion? Wozu braucht es noch eine Tageszeitung, wenn alle schon alles online gelesen haben? Und wie viel Einfluss dürfen, können und sollen Leserinnen und Leser eigentlich haben?

    To kick off the four-week pop-up newsroom of the Waiblinger Kreiszeitung, the LIMBO team invites you to an open discussion. Bernd Klopfer (editor of the Waiblinger Kreiszeitung) and artist Sophie Bergemann will talk about why a newsroom leaves its usual desk for four weeks and what local journalism today has to endure, achieve and sometimes even explain. How do observations become stories? What really happens in a newsroom? Why is a daily newspaper still needed when everyone has already read everything online? And how much influence can, should and are readers allowed to have?

  • Gespräch

    Mittwoch, 01.04.26, 18:30 Uhr

    Der Winzer Marcel Idler, Bernd Klopfer von der Waiblinger Kreiszeitung und Martina Schneider sprechen über Weintrinken in Weinstadt und wo man schneller miteinander ins Gespräch kommt: beim Weinfest, im Besen oder an der Bar. Es geht um den Zauber „Dritter Orte“, ihrer sozialen Bedeutung in der Gesellschaft und um die Frage, welche Rolle die Tageszeitung in Zeiten von Social Media noch spielt, gerade dort, wo Menschen sich real begegnen.

    Winemaker Marcel Idler, Bernd Klopfer from the Waiblinger Kreiszeitung and Martina Schneider will discuss wine drinking in Weinstadt and where it's easier to strike up a conversation: at the wine festival, in a traditional wine tavern or at a bar. They will explore the magic of "third places," their social significance and the question of what role the daily newspaper still plays in the age of social media, especially in places where people meet in person.

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  • 18 bis 22 Uhr

    Doppelkopf ist ein Kartenspiel für vier Personen. Daneben gibt es Variationen für drei bis sieben Spieler. Über die Geschichte des Spiels ist nicht viel bekannt. Wahrscheinlich ist Doppelkopf aus dem Schafkopfspiel entstanden, das schon seit 1895 ein Regelwerk besitzt. Das Doppelkopfblatt besteht aus zwei kurzen Schafkopfblättern mit je 24 Blatt. Das Spiel besitzt einige Gemeinsamkeiten mit dem Skatspiel, das vermutlich ebenfalls aus dem Schafkopfspiel entstanden ist. Im Turnierdoppelkopf sind auch Aspekte aus Bridgeeingeflossen. (Wikipedia)

    Doppelkopf is a card game for four players. There are also variations for three to seven players. Not much is known about the game’s history. Doppelkopf likely evolved from the Schafkopf game, which has had a set of rules since 1895. The Doppelkopf deck consists of two short Schafkopf decks, each with 24 cards. The game shares some similarities with the game of Skat, which also likely evolved from the Schafkopf game. Tournament Doppelkopf also incorporates aspects of bridge.

  • 19 bis 21 Uhr

    Die Bürgerinitiative Stolpersteine für Weinstadt zu Gast im LIMBO.

    Im Zuge der verstärkten Rüstungsanstrengungen im Dritten Reich wurde das KZ-Außenlager Melk am 20. April 1944 gegründet. Am Tag darauf trafen die ersten 500 Häftlinge aus dem KZ Mauthausen ein. Unter der Tarnbezeichnung „Quarz“ begann der Bau der Stollenanlage in Roggendorf sowie die Einrichtung des Konzentrationslagers in der „Freiherr von Birago“-Kaserne in Melk.

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  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Markus hat es nicht leicht. Die alte Welt ist angezählt, ihr letztes Aufbäumen kommentiert Sofiko schonungslos. Charmant, witzig und so leicht wie eine Fahrradfahrt im Frühsommer bewegt sich ihr Indie-Pop zwischen NDW und Hamburger Schule, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Punk.

    Markus isn't having an easy time of it. The old world is on its last legs and Sofiko offers a merciless commentary on its final gasp. Charming, witty and as light as a bike ride in early summer, their indie pop moves between Neue Deutsche Welle and the Hamburg School, seasoned with a healthy dose of punk.

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  • Vernissage am 25. Mai 26

    Wie viel Analyse verträgt das Persönliche, ohne seine Zärtlichkeit und Rohheit zu verlieren? Wo liegt die Grenze zwischen Selbstzeugnis und gesellschaftlicher Deutung? Bei Anna Gohmert stehen soziale Gerechtigkeit, familiäre Verflechtungen, Gesundheit und Generationskonflikte im Fokus. Das Spannungsfeld zwischen Selbstwirksamkeit und Ohnmacht, jene Momente, in denen individuelles Handeln möglich scheint aber an strukturelle Grenzen stößt beschäftig Gohmert und wird autofiktiv von ihr verarbeitet. Persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Analyse werden miteinander verbunden. Ausgehend von Gesprächen recherchiert sie in konkreten Lebensrealitäten. Sie hört zu, fragt nach, vertieft Kontexte und verbindet die gewonnenen Perspektiven mit eigenen Erfahrungen, Gedanken und Fragestellungen.

    How much analysis can the personal tolerate without losing its tenderness and rawness? Where is the boundary between self-testimony and social interpretation? Anna Gohmert focusses on social justice, familial entanglements, health and generational conflicts. The tension between self-efficacy and powerlessness, those moments in which individual action seems possible but comes up against structural limits, preoccupies Gohmert and is processed by her autofiction. Personal experience and social analysis are combined. Based on conversations, she researches concrete realities of life. She listens, enquires, explores contexts in depth and combines the perspectives gained with her own experiences, thoughts and questions.

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  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Grenadine ist die Schwester, die keine Schwester ist. Sie spricht mit einer unbekannten, seltsam vertrauten Stimme. Versteht. Fragt nach. Ist witzig. Magisch. Mit Grenadine beobachtet man bis zum Sonnenuntergang Plastiktüten, die im Wind tanzen und träumt bis zum Morgen in slow motion von Abenteuern, die gleich beginnen könnten. Vince Kokot alias My Sister Grenadine spielt minimalistischsten Folk. Die Musik ist eine Begegnung von Klang und Sprache, nah und ganz weit weg. My Sister Grenadine ist diese radikale Softness, die man spürt wenn der Boden unter den Füßen für einen Augenblick verschwindet.

    Grenadine is the sister who isn't a sister. She speaks with an unknown, strangely familiar voice. She understands. She asks questions. She's funny. Magical. With Grenadine you watch plastic bags dancing in the wind until sunset and dream in slow motion until morning of adventures that could begin any minute. Vince Kokot aka My Sister Grenadine plays the most minimalist folk music. The music is an encounter between sound and language, both near and very far away. My Sister Grenadine is the radical softness you feel when the ground disappears beneath your feet for a moment.

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  • Soul & Funk
    16 bis 22 Uhr

  • 20 Uhr

    Mahr Informationen kommen bald.

  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    „You can be a dancer, a detective or a singer. But a fireman you will never be.“ Konsequent entzieht sich der Finne Mäkkeä mit seinem poetisch-dunklen Folk Noir jeder Erwartungshaltung. Unermüdlich tourt er durch Europa und verdichtet seine Reisen und Begegnungen zu Liedern von messerscharfer Beobachtung. Mäkkelä spielt lockere, verzweifelte Bar-Melodien, sakrale Lieder und Folk-Standards mit der Präzision und Überzeugung eines Joe Strummer.

    “You can be a dancer, a detective, or a singer. But a fireman, you will never be.” With his poetic and dark folk noir, the Finnish artist Mäkkeä consistently defies all expectations. He tours tirelessly throughout Europe, distilling his travels and encounters into songs of razor-sharp observation. Mäkkelä plays loose, desperate bar tunes, sacred songs and folk standards with the tightness and conviction of Joe Strummer.

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  • Konzert
    19:30 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Sanft schiebt sich der Gesang des Geschwisterduos Max & Laura Braun ins Ohr. Bleibt hängen. Ein Hauch Melancholie. Dazu diese lässige, trockene Eleganz. Max und Laura spielen Folk. Chamber Pop. Sie lassen Lücken. Nehmen Tempo raus. Ihr Sound ist karg. Leise. Mit Nachdruck. Schön.

    The vocals of the sibling duo Max & Laura Braun creep gently into your ear. They linger. A touch of melancholy. And that casual, understated elegance. Max and Laura play folk. Chamber pop. They leave gaps. Slow down the tempo. Their sound is sparse. Quiet. Emphasised. Beautiful.

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